Das Land der fruchtbaren Felder und der Donau-Landschaften, ein wichtiger Knotenpunkt für Landwirtschaft und Handel.
Der Kreis Ialomița liegt in der südöstlichen Walachei, benannt nach dem gleichnamigen Fluss Ialomița, der durch die Region fließt. Die Geografie ist hauptsächlich von der Donau-Ebene geprägt, einer flachen und extrem fruchtbaren Region, die ideal für die Landwirtschaft ist. Die Hauptstadt ist Slobozia.Der Amara-See ist 4 km lang, 200 – 800 m breit und mit seiner Oberfläche von 132 ha fast viermal so groß wie der Lacul Rosu, der Sanktannensee (Tusnad) und der Bucura-See (Retezat) zusammengenommen. Er besteht aus drei gleichlangen Teilen und wird von einem dünnen Süßwasserzufluss gespeist. Höhenlage: 30 m. Klima: kontinentales Steppenklima. Natürliche Heilfaktoren: Mineralwasser des Sees (schwefel-, kochsalz- und stark magnesiumhaltig; schwach brom- und sehr schwach jodhaltig) und Faulschlamm; Reizklima. Heilanzeigen: verschiedene Rheumaleiden, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Frauenleiden, Hautkrankheiten, Berufskrankheiten, Drüsenerkrankungen u. a. Kurbetrieb: Warmbäder mit Seewasser, warme Schlammbäder und Schlammpackungen, kalte Schlammbäder und Freibad, Trinkkuren, Elektrotherapie und Hydrotherapie, Luft- und Sonnenbäder. Unterkunft: Kurhotels mit eigenen Kuranlagen (1550 Betten), Villen, Privatunterkünfte, Camping. Verköstigung: Restaurants, Pension, Imbissstuben, Konditorei, Nahrungsmittelläden. Freizeiteinrichtungen: Klub, Kino, Bibliothek, Sportplätze, Wassersportanlagen, Schwimmbad. Reichhaltiges Ausflugsprogramm. Anfahrt: Eisenbahn: Bahnhof Slobozia Veche (von hier Autobusverbindung zum Badeort); Auto: E 15 über Urziceni aus Richtung Bukarest.
Die Geschichte von Ialomița ist eng mit der Landwirtschaft und dem Handel verbunden. Bereits seit der Römerzeit wurde die Region für ihre Getreideproduktion geschätzt. Die Stadt Slobozia hat sich zu einem wichtigen Handelszentrum entwickelt, insbesondere in den Bereichen Nahrungsmittel- und Textilindustrie. Die strategische Lage an der Donau trug zur Entwicklung des Handels bei und machte die Region zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Transport von Waren.
In der Region finden sich auch Zeugnisse des alten Sudentums. Die Geschichte der Region reicht bis in die neolithische Zeit zurück, mit archäologischen Funden in Orten wie Balta Albă, der zu den wichtigsten neolithischen Stätten in Rumänien gehört.
Obwohl Ialomița nicht für Berglandschaften bekannt ist, bietet sie eine Fülle von Erlebnissen, die auf ihrer einzigartigen Kultur und Geschichte basieren:
Genießen Sie Wassersport, Angeln und die malerischen Uferlandschaften an der Donau.
In Amara gibt es einen Steppensee (Lacul Amara), der für die heilenden Eigenschaften seines Faulschlamms bekannt ist. Die Region um den Amara-See wurde zur Zeit des walachischen Fürsten Matei Basarab erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurden die Ländereien dem Kloster in Slobozia geschenkt. Sie gelangten 1864 durch die Säkularisation des Klosterbesitzes an den rumänischen Staat. 1887 erfolgten erste chemische Analysen des Amara-Sees. Daraufhin entwickelte sich am See eine Siedlung als Kurort. Ein Teil der Kuranlagen wurde im Ersten Weltkrieg zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kurbetrieb intensiviert und auf das ganze Jahr ausgedehnt. Der Amara-See enthält Schwefel, Salz, Magnesium sowie geringere Mengen Jod und Brom. Der Faulschlamm setzt sich zu 40% aus organischen und zu 41% aus mineralischen Stoffen zusammen. Er wird zur Behandlung von Rheumaleiden, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, gynäkologischer und dermatologischer Krankheiten eingesetzt. Amara entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem bekannten Kurort, der von Touristen aufgesucht wird, die eine Schlammbehandlung möchten. Das Nationale Museum der Landwirtschaft ist das einzige Museum dieser Art in Rumänien und befindet sich in der Hauptstadt des Kreises, in Slobozia. Es liegt in einem dendrologischen Garten und erstreckt sich auf 12.000 Quadratmeter. Im Museum können unter anderem ein Bauernhof, eine Steinmühle aus dem Kreis Braşov, eine Bauernmühle aus dem Kreis Hunedoara sowie die Holzkirche „Sfântul Nicolae“ (St. Nikolaus) gesehen werden. Die Holzkirche gilt als historisches Denkmal, sie stammt aus dem Jahr 1737.In Amara gibt es vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten, unter anderem in Hotels, Motels oder Pensionen und Gasthöfen.
Schreiben Sie eine E-Mail an Herr Georg Viorel.