Die alte Hauptstadt der Moldau, ein lebendiges Kulturzentrum mit einer reichen Geschichte und beeindruckender Architektur.
Der Kreis Iași, gelegen im Nordosten Rumäniens, ist ein historisches und kulturelles Zentrum. Die Hauptstadt, Iași, ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte des Landes. Sie liegt malerisch zwischen sieben Hügeln und ist bekannt für ihre Rolle als Wiege der rumänischen Kultur und Bildung.Die Stadt Iasi gehört zu den ältesten Städten Rumäniens und war von Anfang an ein bedeutendes Kultur- und Handels-Zentrum. Zwischen 1859 – 1862 war Iasi die Hauptstadt Rumäniens. Obwohl hier etwa 5.000 Jahre alte Spuren der Cucuteni-Kultur gefunden wurden, wurde Iasi erst im 14. Jahrhundert, zur Zeit der Herrschaft von Alexandru cel Bun in einem mit 1408 datierten Brief an polnische Handelsleute aus Lvov zum ersten Mal erwähnt. Die Stadt verfügt über Theater, Staatsoper und Philharmonie. Das Theater Gebäude in Iasi ist von den österreichischen Architekten Fellner und Helmer erbaut. Die Technische Universität „Gheorghe Asachi“ in Iasi beherbergt eine wunderschöne große Bibliothek. Die Bibliothek gehört sowohl zu den schönsten der Welt als auch zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Die Geschichte von Iași ist tief in der Moldau-Region verwurzelt. Sie diente als Hauptstadt des Fürstentums Moldau und war Zeuge zahlreicher historischer Ereignisse. Die Stadt war ein bedeutendes Handelszentrum und zog Wissenschaftler, Künstler und Dichter an. Die Universität Alexandru Ioan Cuza, gegründet 1860, war die erste moderne Universität in Rumänien und trug maßgeblich zur Entwicklung der Bildung bei.
Architektonisch ist Iași eine faszinierende Mischung aus Stilen, von mittelalterlichen Kirchen über barocke Gebäude bis hin zu modernen Bauwerken. Die Stadt war die Heimat vieler nationaler Persönlichkeiten, darunter der berühmte Schriftsteller Mihai Eminescu und der Komponist George Enescu.Iasi war die letzte Hauptstadt der Provinz Moldova und wird vielfach als eigentliche Kulturhauptstadt Rumäniens bezeichnet. Als Universitätszentrum und Stadt, die zahlreichen Monumente, Museen und wichtige Kulturstätten beherbergt, beeindruckt Iasi seine Besucher auch durch die vielen Kirchen. Stefan cel Mare (Stefan der Große) 1492 die fürstliche Kirche des Hl Nicolaus gestiftet. In der unmittelbaren Nähe befindet sich ein absolutes Meisterwerk der rumänisch-orthodoxen Architektur: Die Biserica Trei Ierarhi (Drei-Hierarchen-Kirche) wurde zwischen 1635 und 1639 errichtet. Ihre Mauern sind vollständig von Stuckaturen bedeckt und waren einst mit einer dünnen Goldfolie bedeckt. Wenig weiter erhebt sich die Metopoliten-Kirche der Moldau aus dem Jahre 1887, die sogenannte ?Mutter aller moldawischen Kirchen?. Ganz gleich in welcher Richtung man in dieser Stadt schaut, sieht man einen Kirchenturm. Die schönsten davon heißen: Cetatuia, Galata oder Frumoasa. Der neogotische Kulturpalast beherbergt vier der wichtigsten Museen der Stadt: Das Kunstmuseum, das Geschichtsmuseum, das Museum für Ethnographie und das Technische Museum.Bei archäologischen Forschungen wurden etwa 5000 Jahre alte Spuren der Cucuteni-Kultur aus dem Altertum gefunden. Iasi wurde im 14. Jahrhundert, zur Zeit der Herrschaft von Alexandru cel Bun zum ersten Mal erwähnt. 1565 bis 1859 war es die Hauptstadt des Fürstentums Moldau. Der Name Iasi ist mit der so genannten Goldenen Periode der rumänischen Kultur verbunden. Im Laufe des Ersten Weltkrigeswar die Stadt von 1916 bis 1918 provisorische Haupstadt Rumäniens.Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in der Stadt die erste Hochschule Rumäniens gegründet. 1860 gründeteAlexandru Ioan cuya in Iasi die erste Univversität des Landes, die deshalb seinen Namen trägt. Seit 1975 pflegen die deutsche Albert -Ludwigs-Univerität Freiburg und die Universität in Iasi eine Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen. Heute ist Iasi Zentrum der rumänischen Computerindustrie. Es verfügt über mehrere Universitäten
Iași ist reich an Sehenswürdigkeiten, die seine reiche Vergangenheit und lebendige Gegenwart widerspiegeln:
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