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Regionen in Rumänien






Iasi war die letzte Hauptstadt der Provinz Moldova und wird vielfach als eigentliche Kulturhauptstadt Rumäniens bezeichnet. Als Universitätszentrum und Stadt, die zahlreichen Monumente, Museen und wichtige Kulturstätten beherbergt, beeindruckt Iasi seine Besucher auch durch die vielen Kirchen. Stefan cel Mare (Stefan der Große) 1492 die fürstliche Kirche des Hl Nicolaus gestiftet. In der unmittelbaren Nähe befindet sich ein absolutes Meisterwerk der rumänisch-orthodoxen Architektur: Die Biserica Trei Ierarhi (Drei-Hierarchen-Kirche) wurde zwischen 1635 und 1639 errichtet. Ihre Mauern sind vollständig von Stuckaturen bedeckt und waren einst mit einer dünnen Goldfolie bedeckt. Wenig weiter erhebt sich die Metopoliten-Kirche der Moldau aus dem Jahre 1887, die sogenannte ?Mutter aller moldawischen Kirchen?. Ganz gleich in welcher Richtung man in dieser Stadt schaut, sieht man einen Kirchenturm. Die schönsten davon heißen: Cetatuia, Galata oder Frumoasa. Der neogotische Kulturpalast beherbergt vier der wichtigsten Museen der Stadt: Das Kunstmuseum, das Geschichtsmuseum, das Museum für Ethnographie und das Technische Museum.Bei archäologischen Forschungen wurden etwa 5000 Jahre alte Spuren der Cucuteni-Kultur aus dem Altertum gefunden. Iasi wurde im 14. Jahrhundert, zur Zeit der Herrschaft von Alexandru cel Bun zum ersten Mal erwähnt. 1565 bis 1859 war es die Hauptstadt des Fürstentums Moldau. Der Name Iasi ist mit der so genannten Goldenen Periode der rumänischen Kultur verbunden. Im Laufe des Ersten Weltkrigeswar die Stadt von 1916 bis 1918 provisorische Haupstadt Rumäniens.Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in der Stadt die erste Hochschule Rumäniens gegründet. 1860 gründeteAlexandru Ioan cuya in Iasi die erste Univversität des Landes, die deshalb seinen Namen trägt. Seit 1975 pflegen die deutsche Albert -Ludwigs-Univerität Freiburg und die Universität in Iasi eine Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen. Heute ist Iasi Zentrum der rumänischen Computerindustrie. Es verfügt über mehrere Universitäten

Kulturpalast in Iasi (Jassy): Das prächtige Bauwerk strahlt wieder nach außen

Der wegen seiner Sanierung lang geschlossener Kulturpalast in Iasi wird im April 2016 wiedereröffnet. Jetzt schon strahlt der Palast nach außen wie einst. Das Palais wurde auf den Ruinen des früheren Fürstenhof (1434) nach den Plänen des rumänischen Architekten I.D.Berindei erbaut. Die Bauarbeiten betrugen knapp 20 Jahre (1906-1926). Ursprünglich war das Gebäude als Justiz- und Verwaltungs-Palais geplant. Seit 1955 trägt das Gebäude den Namen Kultur-Palais und ist ein Museum. Vor dem Gebäude befindet sich ein Reiterdenkmal des Fürsten Stefan cel Mare si Sfant. Das Denkmal wurde in Paris vom Künstler Emmanuel Fremiet errichtet und im Jahr 1883 an der jetzigen Stelle positioniert.

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Bilder au Iasi: Bilder aus Iasi Rumänien