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Panoramablick über die Karpaten in Rumänien

Informationen über Rumänien: Ein umfassender Reiseführer

Entdecken Sie geografische Fakten, Klima, Bevölkerung, und nützliche Reisetipps für Ihren Aufenthalt.

Geografie und Bevölkerung

Rumänien liegt im Südosten Europas zwischen 43°37'07" und 48°15'06" nördlicher Breite und 20°15'44" und 29°41'24" östlicher Längengrade; das Land erstreckt sich ungefähr 480 km von Norden nach Süden und 640 km von Osten nach Westen.

Geografische Karte von Rumänien

Die Oberfläche des Landes beträgt 238.397 Quadratkilometer und hat eine Bevölkerung von über 19 Millionen (Stand 2024). Davon sind etwa 89% Rumänen, 7% Ungarn, 2% Roma; weitere, weniger zahlreiche Minderheiten sind Deutsche, Ukrainer, Serben, Slowaken, Türken, Tschechen, Griechen, Juden, Armenier, Polen, Albaner usw.

Klima und beste Reisezeit

Rumänien hat ein gemäßigt-kontinentales Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten.

  • **Sommer (Juni-September):** Ideal für Badeurlaub an der Schwarzmeerküste und das Erkunden der Städte.
  • **Winter (Dezember-März):** Perfekt für Wintersport in den Karpaten.
  • **Frühling und Herbst:** Ideale Jahreszeiten für Reisen und Wanderungen durch das Land, mit angenehmen Temperaturen und wunderschöner Natur.

Die beste Zeit, nach Rumänien zu kommen, hängt also davon ab, wie Sie Ihre Freizeit verbringen möchten. Vom Frühling bis in den Herbst zeigt sich auch Bukarest von seiner besten Seite, obwohl die Stadt auch im Winter einen gewissen Charme hat. Die kalte Jahreszeit eignet sich hier vor allem für Opern- und Konzertbesuche, oder zum Kennenlernen der rumänischen Küche in den gastfreundlichen Restaurants.

Die Karpaten: Herzstück Rumäniens

Die Karpaten bilden einen Gebirgsbogen im Zentrum des Landes, an sie grenzen sowohl an der Innen-, als auch zur Außenseite Hochländer; die Ebenen erstrecken sich grenzwärts. Der rumänische Teil der Karpaten beginnt an der Nordgrenze Rumäniens und erstreckt sich in Form eines Bogens durchs Land, bis an die Donau im Südosten. In der Mitte des Karpatenbogens befindet sich Siebenbürgen, die sagenreichste Region des Landes. Die rumänischen Karpaten sind in drei Teile gegliedert: die Ost-, Süd- und Westkarpaten.

Die Karpaten in Rumänien

Sehr geschätzt – sowohl als touristische Attraktion als auch als Gesundheitsquelle – sind mittlerweile die ehemaligen Salzwerke. Von denen erfreuen sich vor allem jene von **Turda, Cacica, Slănic Prahova, Târgu Ocna und Slănic Moldova** großer Beliebtheit. Beispielgebend saniert und modern ausgestattet wurde das Salzwerk von Turda, das zu einer wahren Sehenswürdigkeit geworden ist.

Die Klöster der Bukowina: UNESCO-Welterbe

Die nordwestliche Provinz Rumäniens – die **Bukowina** – ist für ihre wunderbaren Fresken auf den Außenwänden der Klöster bekannt. Diese Klöster, Kunstwerke mit byzantinischem Einfluss, widerspiegeln die Entwicklung der moldauischen Zivilisation im 15. und 16. Jahrhundert, unter der Herrschaft des Fürsten Stefan der Große (1457 - 1504).

Bemalte Klöster in der Bukowina

Zu den bekanntesten gehören: **Kloster Voroneț**, eine Stiftung Stefans des Großen aus dem Jahr 1488, berühmt für sein einzigartiges "Voroneț-Blau". Das **Kloster Agapia**, aus dem 18. Jahrhundert, erhebt sich strahlend weiß wie ein griechischer Tempel zum Himmel. Das **Kloster Neamț** ist das älteste in der Moldau, und die **Burg Neamț** war ein wichtiger Wehrpunkt. Der Komplex des **Klosters Sucevița**, in einem wunderbaren grünen Tal gelegen, ist von Wehrmauern umringt. Sucevița hat die meisten Wandmalereien, obwohl die westliche Wand unbemalt blieb – die Legende erzählt, der Maler sei vom Gerüst gefallen und gestorben.

Jede Kirche der Bukowina wird von einem besonderen Farbton beherrscht: Voroneț von Blau, Sucevița von Rotgrün, Moldovița von Gelb, Arbore von Grün, Humor von Rot. Diese Klöster sind im UNESCO-Katalog "Große Denkmäler der Welt" aufgenommen worden und ein Muss für jeden Besucher.

Kuren und Heilbäder in Rumänien

Die Römer gründeten Rumäniens berühmte Kurorte. Für viele Menschen bedeutet Urlaub in einem Heilbad ein erfreulich erholsamer und hoffentlich erschwinglicher Luxus. Für andere dienen Mineralwasser, Mofetten (natürliche Quellen von Kohlensäure) und Schlammbäder als ernstzunehmende Behandlung gegen (chronische) Schmerzen. Für beide Arten von Besuchern kann Rumänien kleine Wunder wirken zu äußerst vernünftigen Preisen.

Kurort am Salzsee

Die Behandlung mit **Gerovital bei Dr. Ana Aslan** ist weltweit berühmt und geschätzt. Solche Kuren können Sie am Schwarzen Meer oder in Bukarest machen. Sie können aus über 70 solcher Zentren im ganzen Land wählen, die die gesamte Palette von Kuren nach modernsten Standards anbieten.

Die Kurorte an der Schwarzmeerküste bieten alles für einen sonnigen, unvergesslichen Urlaub: feinen goldenen Sand, Schwimmbecken, komfortable Hotels, verschiedene Sportanlagen, Gaststätten mit rumänischem Spezifikum. Jeder dieser Kurorte hat seinen eigenen Charakter: Mamaia, Eforie Nord, Eforie Sud, Neptun, Olimp, Jupiter, Venus, Saturn, Mangalia – Sie wählen!

Das Donaudelta: Ein einzigartiges Naturparadies

Das Donaudelta ist mit einer Fläche von 5.640 km² das zweitgrößte Flussdelta Europas und ein UNESCO-Biosphärenreservat. Davon befinden sich 4.340 km² auf rumänischem Gebiet. Hier leben über 160 Fischarten (darunter Stör, Hecht und Karpfen) und über 300 Vogelarten, einschließlich der größten Pelikan-Kolonie Europas. Es ist ein Paradies für Ornithologen und Naturliebhaber.

Landschaft im Donaudelta

Grundsätzlich ist das Fischen im Donaudelta und in den Seen außerhalb der größeren Städte (innerhalb der gesetzlichen Grenzen) erlaubt. Bootsfahrten können Sie gelegentlich verschiedener Bootsfahrten oder organisierten Ausflügen für Berufs- und Hobbyornithologen unternehmen.

Die Regelungen für das Donaudelta müssen strengstens eingehalten werden (gleichfalls für Fischfang und Jagd). Touristen, die mit ihren eigenen Booten anreisen, müssen bei der Hafendirektion Tulcea eine Gebühr entrichten. Hier werden auch Reisepässe, Schifffahrtserlaubnis und die Zulassungspapiere für die Boote geprüft.

Allgemeine Reiseinformationen

In Rumänien gilt im Straßenverkehr die **0,0 Promillegrenze** für Alkohol am Steuer. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt innerhalb von Ortschaften bei 50 km/h; auf Autobahnen sind 130 km/h, auf Schnell- und Europastraßen 100 km/h sowie auf allen anderen außerstädtischen Straßen 90 km/h erlaubt (alle Angaben gelten für PKW).

Auf Autobahnen, Schnellstraßen („Drumurile expres“) und Europastraßen ist auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren. Fahrzeuge (mit Ausnahme von Motorrädern), die das rumänische Nationalstraßennetz benutzen, müssen eine **Straßenbenutzungsgebühr (Rovinietă)** entrichten. Sie kann an Grenzübergängen (auch gegen Euro), Tankstellen, Postämtern und Sparkassen erworben werden. Bei nicht vorhandener Rovinietă werden Geldbußen verhängt.

Im Falle eines Unfalles mit Personenschaden muss die **Polizei (Notrufnummer 112)** zum Unfallort gerufen werden. Ist lediglich Blechschaden entstanden, so ist der Unfall binnen 24 Stunden der für den Unfallort zuständigen Polizeistelle anzuzeigen.